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Partnerschaftlichkeit

Manche Aspekte einer guten Verkehrsleistung liegen nicht in unserer Hand,– wie z. B. Verkehrsbehinderungen und Staus.

Die Kommunen können jedoch viel zur Lösung solcher Probleme beitragen, indem sie beispielsweise im Verkehr Bussen den Vorrang geben und Bushaltestellen verbessern. Wir von Arriva wiederum können barrierefreiere Fahrzeuge bereitstellen und einen höheren Fahrtakt bieten. Gemeinsam verbessern wir so den Service für die Fahrgäste und gewinnen mehr Kunden. Im Folgenden beschreiben wir anhand einiger Beispiele, was wir diesbezüglich unternehmen:

Italien

  • Wir arbeiten in Partnerschaft mit den Kommunalpolitikern, um Fahrgästen das beste ÖPNV-System zu bieten. Alle unsere Unternehmen in Italien treffen sich regelmäßig mit Vertretern des Verkehrsministeriums, um sie über unsere Pläne auf dem Laufenden zu halten und zu erfahren, wie wir ihnen helfen können.
  • In Cremona haben wir ein System installiert, das die Fahrzeugposition verfolgt und mit der Schaltung von Verkehrsampeln verknüpft ist, so dass Bussen Vorrang gegeben wird.

Niederlande

  • Im Rahmen unserer bis 2020 währenden Konzession für die Bereitstellung von Bahndienstleistungen arbeiten wir mit den Landesregierungen sowie Anbietern von Bahntechnik und Bahnsystemen zusammen, um sicherzustellen, dass wir den erwarteten Zuwachs an Leistungen um 65 Prozent bieten können.

Portugal

  • Arriva Portugal entwickelt derzeit gemeinsam mit der Universidade do Minho einen neuen Fahrsimulator, der zur Bewertung potenzieller und neuer Fahrer sowie zur fahrtechnischen Schulung bestehender Fahrer eingesetzt werden kann, um zukünftig Sicherheit und Kraftstoffeffizienz verbessern zu können.

Skandinavien

  • In Zusammenarbeit mit mehreren regionalen ÖPNV-Behörden wurden jetzt auf unseren eigenen Vorschlag hin erstmalig Maßnahmen zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit in unseren Verträgen für Schweden und Dänemark festgelegt. Als Betreiber in Skandinavien übernehmen wir damit eine Vorreiterrolle.

Großbritannien

  • In enger Zusammenarbeit mit dem Unternehmen „Transport for London“ ist Arriva zu einem der größten Busbetreiber der Hauptstadt avanciert. In London werden pro Tag erstaunliche 30 Millionen Fahrten verzeichnet – eine Zahl, die bis zu den Olympischen Spielen im Jahr 2012 weiter steigen wird.
  • Fastrack, die preisgekrönte Schnellbusverbindung im Norden der englischen Grafschaft Kent, wird von Arriva im Auftrag von Kent County Council und Kent Thameside betrieben. Seit ihrer Eröffnung hat Großbritanniens führende innovative Schnellbusverbindung eine Vielzahl von Autofahrern zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel bewegt und bereits mehr als drei Millionen Fahrgäste befördert.
  • In Leicester setzen wir unsere Zusammenarbeit mit der Stadt- und Kreisverwaltung fort und entwickeln das Echtzeit-Fahrgastinformationssystem „Star Trak“ weiter. Die Gesamtinvestition in das System – angefangen von Bordgeräten in Bussen bis hin zu Einrichtungen für intelligente Ampel-Prioritäts-Schaltung und Busdepots – beläuft sich auf über 6 Millionen Britische Pfund. Auch mit der Stadtverwaltung von Derby haben wir an der Einführung des Systems auf einer Reihe von Strecken innerhalb der Stadt gearbeitet.
  • Arriva Trains Wales arbeitet eng mit der walisischen Regierung, dem Verkehrsministerium, Network Rail, lokalen Behörden und Verkehrsverbänden zusammen, um Finanzmittel für Projekte zu beschaffen, die Verbesserungen für unsere Kunden bringen. Unser anfängliches Investitionsversprechen von 400.000 Britische Pfund für fünf Bahnhofsparkplätze wurde mittlerweile längst durch unsere tatsächliche Gesamtinvestition, die sich auf mehr als 20 Millionen Britische Pfund beläuft, überflügelt.
  • Gemeinsam mit 21st Century Technology hat Arriva das System „EcoManager“ entwickelt, das unseren Fahrern in Verbindung mit einer entsprechenden Fahrerschulung hilft, mehr Kraftstoff zu sparen. Durch eine Echtzeit-Anzeige fordert das System die Fahrer auf, die bei der Schulung erlernten Fahrtechniken anzuwenden.

Dialog mit unseren Fahrgästen

Wir führen einen ständigen Dialog mit unseren Kunden, um mehr über ihre Erwartungen zu erfahren.

  • Dänemark, Italien und die Niederlande: Unabhängige Umfragen und Kunden-Fokusgruppen zeigen uns, was Kunden von unseren Bussen und Bahnen halten.
  • In der neuesten Fahrgastbefragung unter fast 20.000 Busfahrgästen im Vereinigten Königreich antworteten 92 Prozent der Fahrgäste von Arriva, dass sie mit unseren Dienstleistungen zufrieden seien.

Dialog mit unserer Branche

Als Mitglied der International Association of Public Transport (UITP = Internationaler Verband für öffentliches Verkehrswesen) beteiligt sich Arriva zusammen mit anderen Verkehrsunternehmen, Behörden und Herstellern aus ganz Europa an einem der bisher größten EU-Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Busverkehr.

Das Projekt „European Bus System of the Future“ (EBSF = Europäisches Bussystem der Zukunft) dient dazu, die Modernisierung von Bussen gemäß dem Standard moderner städtischer Straßenbahnen und Hochgeschwindigkeitszüge zu beschleunigen.

Barrierefreie Nutzung

Wir arbeiten mit mehreren Interessengruppen, die uns dabei behilflich sind, den Bedürfnissen von Fahrgästen mit Behinderungen besser zu entsprechen.

  • Großbritannien: Um unseren Kunden einen besseren Service bieten zu können, suchen wir die Zusammenarbeit mit relevanten Organisationen. So haben wir beispielsweise mit dem Blindenverband „Royal National Institute for the Blind“ in Fragen des Designs unserer Busse sowie bezüglich Schulungen für Fahrer zusammengearbeitet, um diese auf die Bedürfnisse von Behinderten aufmerksam zu machen.
  • Italien: Die SAF hat in Zusammenarbeit mit der Provinz und Stadtverwaltung Udine ein Infrarot-Anzeigesystem eingeführt, das sehbehinderten Menschen Informationen wie Ankunftszeit, Zielort, Fahrplan und nächste Bushaltestelle vermittelt.
  • Bahnverkehr in Großbritannien: Im Rahmen unserer Bahnkonzessionen bieten wir auf allen Strecken Hilfsdienste für Menschen, die aus Mobilitäts- oder sonstigen Gründen Hilfe beim Ein- bzw. Aussteigen benötigen, egal wohin sie reisen
  • Dänemark: Das „Danish Centre for Accessibility“ (= Dänisches Beratungszentrum für Barrierefreiheit) hat uns bei der Gestaltung von 29 Zügen beraten, die jetzt bereits seit fünf Jahren in Betrieb sind.

Geschichte und Wachstum

Unsere Wurzeln gehen bis 1938 zurück. Erfahren Sie mehr über unsere Geschichte.


Geschäftsaktivitäten

Wir arbeiten mit Partnern in ganz Europa zusammen. Erfahren Sie mehr.


Arriva plc. Registered in England. Registered No:347103.
Registered Office: Arriva plc, Admiral Way, Doxford International Business Park, Sunderland, SR3 3XP